Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Blog für Januar, 2011.
- 14.2.2012: Tierschutz – das neue „Bio“
- 13.1.2012: Information oder Spekulation
- 19.10.2011: Machen wir es wie die IG Metall!
- 8.8.2011: Arbeit fressen Seele auf
- 5.7.2011: Demografie wirkt wie einst die Pest
- 31.5.2011: Kaufen Sie ein Elektroauto!
- 18.5.2011: Begeistern wie John F. Kennedy
- 5.5.2011: Gemeinschaftsschule schafft bessere Lehrlinge
- 29.3.2011: Sushi mit ganz kleinem Restrisiko
- 11.2.2011: Blöde Bionade-Kunden
Nützliche Seiten
- Februar 2012
- Januar 2012
- Oktober 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Mai 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Mai 2010
- Januar 2010
- August 2009
- Juli 2009
- Mai 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
Archive für Januar 2011
Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelkontrolle
19.1.2011 von Fritz Gempel.
Sicherheit und Produktionsstrukturen
Sicherheit und Kontrolle von Lebensmitteln hängen stark mit den Strukturen in der Produktion auf allen Ebenen zusammen: Ein immer höheres Maß an Arbeitsteilung schafft zwangsläufig ein höheres Maß an Verantwortungsteilung. Mit zunehmender Arbeitsteilung muss also auch die Kontrolle intensiviert werden. Dezentrale (hier besonders regionale) Vermarktungsstrukturen sind leichter zu kontrollieren und bieten generell geringere Risiken. Zwar können auch hier Fehler auftreten, diese Fehler bleiben aber in ihren Auswirkungen begrenzt
Institutionalisierung und personalisierte Sicherheit
Lebensmittelsicherheit entsteht vor allem durch verantwortungsbewusst arbeitende Menschen. Mehr persönliche Verantwortung - die vor allem in inhabergeführten Betrieben des Lebensmittelhandwerks und in der bäuerlichen Landwirtschaft erkennbar wird - ist eines der wirkungsvollsten Sicherungssysteme in kleingliedrigen Strukturen.
Reale Kontrolle und “Kontrolle der Kontrolle”
Wir verlassen uns zu sehr auf institutionalisierte Sicherungssysteme. In den vergangenen Jahren hat die Lebensmittelüberwachung einen Rückzug auf die “Kontrolle der Kontrolle” angetreten: Die Betriebe werden in stärkerem Maße zu Eigenkontrollen und Dokumentationen verpflichtet.. Die Kontrolleure prüfen zu sehr diese Dokumentationen und zu wenig die realen Betriebe.
Neue Möglichkeiten des Datenzugriffs
Überall dort, wo große Risiken gegeben sind, besteht für Kontrolleure ständiger Datenzugriff auf Waren- und Personenbewegungen. Die heute im industriellen Bereich üblicherweise eingesetzte integrierte Unternehmenssoftware ermöglicht diesen Datenzugriff für die Kontrolleure. Weiterhin könnte diese Möglichkeit auch den Verbrauchern gegeben werden - so könnte ein auf das Produkt bezogener Code dem Endkonsumenten ermöglichen, die Chargen seines Lebensmittels bis zum Bauernhof zurückzuverfolgen
Geschrieben in Verkauf, Personal, Strategie | Drucken | 1 Kommentar »