Archive für Dezember 2010

Familienfreundlichkeit und Generationengerechtigkeit

Die beiden Begriffe klingen sehr nach ganz großen Worten, sind aber vor allem in mittleren und kleinen Unternehmen zuhause: Familienfreundlichkeit erlebe ich bei meinen Kunden im Handwerk beispielsweise durch:

·         Beschäftigungs- und Karrierechancen für Frauen

·         Hohe Rückkehrquote von Frauen nach der Babypause

·         Unbürokratische Lösungen, wenn eine Arbeitnehmerin eine Betreuung für das Kind braucht

·         In vielen Familienbetrieben sind er und sie, also ganze (Ehe-)Paare beschäftigt.  Generationengerechtigkeit erkennen wir in der handwerklichen Lebens- und Wirtschaftsweise durch:

·         Altersgemischte Teams, in denen die älteren Mitarbeiter/innen eine ihrer Lebens- und Berufserfahrung angemessene Position einnehmen.

·         Gute Chancen zur beruflichen Neuerfindung (Fleischerei-Fachverkäuferin macht Zusatzqualifikation zur Ernährungsberaterin).

·         Hohes Maß an gemeinschaftlichem Arbeiten und Solidarität unter den Kolleginnen und Kollegen.

·         „Familienunternehmen“, in denen das „Familienoberhaupt“ eine Verantwortung empfindet, die weit über die des bloßen Arbeitgebers hinausgeht.    

Es wurden wirklich gute Anfänge gemacht. Gleichermaßen müssen wir in den Disziplinen Familienfreundlichkeit und Generationengerechtigkeit noch besser werden. Ganz aktuell startet hier der Landesinnungsverband Baden-Württemberg des Fleischerhandwerks zusammen mit der BWHM (Beratungsgesellschaft des Baden-Württembergischen Handwerkstages) eine viel versprechende Initiative (www.fleischerverbandbw.de). Als Vordenker für die Umsetzung von Generationengerechtigkeit darf das Roman Herzog Institut gelten (www.romanherzoginstitut.de) und in Sachen Familienfreundliches Unternehmen gibt das dafür zuständige Bundesministerium nutzbringende Informationen heraus (www.bmfsfj.de). Wenn Sie selbst Erfahrungen mit der Umsetzung von Maßnahmen für Mütter und ältere Mitarbeiter/innen gemacht haben, teilen Sie mir diese doch mit! Denn: Nichts überzeugt mehr als erfolgreiche Praxisbeispiele!

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