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- 14.2.2012: Tierschutz – das neue „Bio“
- 13.1.2012: Information oder Spekulation
- 19.10.2011: Machen wir es wie die IG Metall!
- 8.8.2011: Arbeit fressen Seele auf
- 5.7.2011: Demografie wirkt wie einst die Pest
- 31.5.2011: Kaufen Sie ein Elektroauto!
- 18.5.2011: Begeistern wie John F. Kennedy
- 5.5.2011: Gemeinschaftsschule schafft bessere Lehrlinge
- 29.3.2011: Sushi mit ganz kleinem Restrisiko
- 11.2.2011: Blöde Bionade-Kunden
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Archive für Januar 2009
Flachbildschirme sind langweilig
19.1.2009 von Fritz Gempel.
Haben Sie sich auch schon einmal einen Flachbild-TV gekauft? Das ist vielleicht eine langweilige Aktion. Da steh ich nun im Mediamarkt in Fürth und schaue, wo es für die wenigsten Euros die größte Bildschirmdiagonale gibt. Irgendwie sind die Dinger alle gleich. Doch ein Anbieter sticht heraus: Philipps bietet ein Gerät mit dem Namen „Ambilight“ – eine Kombination aus Beleuchtungskörper und Fernseher. Damit entzieht sich dieser Anbieter dem direkten Preisvergleich. Interessant ist die Geschichte, wie diese Innovation zustande kam: Da setzten sich in diesem Elektronikkonzern die Abteilungen für TV und für Licht zusammen und wollten Neues schaffen. Beim Nachdenken über meine Kunden bin ich fest davon überzeugt, dass ein solches gemeinsames Forschen zu Innovationen zwischen den Abteilungen oder Filialen, sehr viel Neues, Lohnendes und Erfolgreiches schafft. Die Innovationen für den Erfolg von morgen sind schon in unseren Köpfen – wir müssen die Köpfe nur noch zusammen stecken! Für alle, die dabei spielerisch vorgehen wollen: Das Spiel „Cross Innovations“ vom Zukunftsinstitut (www.zukunftsinstitut.de) macht einen Riesenspaß und fördert das Denken „über den Tellerrand“.
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Gesundsparen, nicht Kaputtsparen
8.1.2009 von Fritz Gempel.
Das Geldverdienen wird schwieriger. Und wenn die Umsätze nicht mehr steigen, müssen Erträge über Kosteneinsparungen gesichert werden. Die Folge: Wir reagieren instinktiv mit Ausgabenkürzungen. Doch beim Versuch, Fett und überflüssige Pölsterchen loszuwerden, schneiden sich manche Unternehmerinnen und Unternehmer dabei ins eigene Fleisch, verletzen die Muskeln, Knochen und Sehnen des Unternehmens. Da berät dann der Führungskreis eines größeren Lebensmittelverarbeiters ernsthaft darüber, zum Kostensparen die innerbetriebliche Weiterbildung bis auf weiteres zu stoppen. Und mancher Mittelständler wartet mit dem nächsten Mitarbeiterseminar, bis die Zeiten wieder etwas besser sind.
Vorausschauendes unternehmerisches Handeln sieht anders aus. Gerade die Aus- und Weiterbildung gehören zu den strategischen Maßnahmen, die langfristige Wettbewerbsvorteile sichern. Und zu den wichtigsten unternehmerischen Aufgaben in der Krise gehört, die Krise zu erklären! Die tatsächliche oder vermeintliche Krise ist genau der richtige Zeitpunkt, um einen großen Schritt in Richtung „transparentes Unternehmen“ zu gehen. Ich habe selbst meine schönsten Erfolgerlebnisse als Berater oft dabei gemacht, zum Beispiel Mitarbeitern von Fleischerfachgeschäften die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge zu erklären: Warum bei sinkenden Umsätzen die Personalkosten steigen. Warum der prozentuale Wareneinsatz steigt, wenn wir weniger verkaufen. Wie Metzger in der Produktion und Verkäuferinnen im Laden dazu beitragen, den Wareneinsatz zu senken und so den Gewinn zu erhöhen. Oft sind es einfache Wahrheiten, die erklärt werden müssen. Die Mühe lohnt! Denn wer die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit bestimmter Maßnahmen erklärt bekommt, geht mit mehr Motivation ans Werk.
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