Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Blog für Oktober, 2008.
- 14.2.2012: Tierschutz – das neue „Bio“
- 13.1.2012: Information oder Spekulation
- 19.10.2011: Machen wir es wie die IG Metall!
- 8.8.2011: Arbeit fressen Seele auf
- 5.7.2011: Demografie wirkt wie einst die Pest
- 31.5.2011: Kaufen Sie ein Elektroauto!
- 18.5.2011: Begeistern wie John F. Kennedy
- 5.5.2011: Gemeinschaftsschule schafft bessere Lehrlinge
- 29.3.2011: Sushi mit ganz kleinem Restrisiko
- 11.2.2011: Blöde Bionade-Kunden
Nützliche Seiten
- Februar 2012
- Januar 2012
- Oktober 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Mai 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Mai 2010
- Januar 2010
- August 2009
- Juli 2009
- Mai 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
Archive für Oktober 2008
Deutsche Bank pleite?
13.10.2008 von Fritz Gempel.
+++ Merkel garantiert für Gehaltszahlungen? +++ Staatlich garantierter Weihnachtsbraten? +++
Im Oktober 2008 verspricht die Bundeskanzlerin, dass die privaten Bankguthaben sicher sind. Was wird Sie im November versprechen? Vielleicht die staatlich abgesicherten Gehaltszahlungen Ende des Monats. Und im Dezember? Vielleicht jedem Deutschen einen staatlich garantierten Gänsebraten, der am ersten Weihnachtsfeiertag in staatlichen Garküchen abgeholt werden kann? Plötzlich scheint alles möglich. Wenn gestern die Hypo Real Estate gerade noch mit dem Steuergeld des „kleinen Mannes“ gerettet werden konnte, warum nicht morgen die Dresdner oder die Deutsche Bank? Die bisherige Wirtschaftsordnung hat ein Stück weit ausgedient – da hat ganz einfach ein über Jahrzehnte vorherrschendes System verloren. Als das letzte Mal in Deutschland ein vorherrschendes System verloren hat, schrieben wir 1989 und in Berlin fiel die Mauer. Das sich jetzt neu entwickelnde Wirtschaftssystem kann anders gestaltet sein:
- Der gewerbliche Mittelstand, das Handwerk und die Kleingewerbetreibenden können ihren verloren gegangenen Einfluss wiedergewinnen.
- Regionale Waren- und Wirtschaftskreisläufe können sich als stabile Basis für das Leben und Arbeiten der Menschen beweisen.
- Genossenschaften und andere Selbsthilfeorganisationen der Wirtschaft können wieder mehr Verantwortung übernehmen.
Das Geld kann wieder mehr mit realer Arbeit und Produkten zum Anfassen verdient werden und weniger mit virtuellen Fantasieprodukten.Es ist den Interessenvertretern des Handwerks und des Mittelstands zu wünschen, dass Sie im Umgang mit der Politik ein kleines Stück von der Dreistigkeit annehmen, mit der die Pleitiers unter den Bankmanagern jetzt staatliche Rettungsmaßnahmen einfordern. Und, noch viel wichtiger: Wir alle sollten jetzt den Mund aufmachen, mitgestalten.
Geschrieben in Finanzen | Drucken | 1 Kommentar »
Cooked. Chilled. Cooled.
2.10.2008 von Fritz Gempel.
Die spannendste Frage, die ich mir bei der Heimfahrt von der Tiefkühl-Fachmesse „InterCool“ stellte, lautet: Werden die Tiefkühl-Fertiggerichte oder die frischen Fertiggerichte das Rennen machen? Vor der Antwort steht da wohl die Gegenfrage: „Welches Rennen soll da entschieden werden?“. Wenn es um die Massenmärkte geht, so wird die breite Mehrheit wohl kaum von den tiefgekühlten Menüs zu den „Chilled Food“ Angeboten wechseln. Denn: Mehr Frische bei geringerer Haltbarkeit und geringerem Verarbeitungsgrad bedeutet einfach auch einen höheren Preis. Und genau da wird der Traum der Handelsmanager platzen, dass „Chilled Food“ bei entsprechendem Wachstum zum gleichen Preis wie bisher Tiefkühlkost angeboten werden könnte. Chilled Food wird für eine anspruchsvolle und kaufkraftstarke Konsumentenschicht zu etwa dem doppelten Preis angeboten werden können den die Discounter heute für Tiefkühlfertiggerichte nehmen. Wer schon einmal ausprobiert wieviel gutes Essen es für weniger als zwei Euro aus einer Tiefkühltruhe von Lidl oder Aldi gibt, erkennt, wie sehr sich die Chilled Food Anbieter anstrengen müssen. Doch die wachsende Nische der frischen Fertiggerichte wird gerade für Produkt- und Kundenspezialisten ein lohnender Markt sein. Fazit: Fleischerfachgeschäfte, Gastronomie und Convenience-Shops werden eher den Trend zu „Chilled Food“ nutzen können – die Lebensmittelindustrie wird das Angebot an Tiefkühlmenüs erweitern.
Cooked. Chilled. Cooled. – so heißt übrigens auch ein ganztägiges Seminar meines Kunden Linde Gas am 20.11.2008 in Hamburg. Lesen Sie danach mehr dazu auf www.gempel.de!
Geschrieben in Verkauf | Drucken | 1 Kommentar »