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Begeistern wie John F. Kennedy
Vor 50 Jahren, genau am 25. Mai 1961, sagte der amerikanische Präsident John F. Kennedy, “… that this nation should commit itself to achieving the goal, before the decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the earth”.
Die Vision, dass bald der erste Mensch auf dem Mond landen wird - und dieser erste Mensch natürlich ein Amerikaner sein wird - versetzte eine Nation in eine starke Aufbruchstimmung. Die Zuversicht einer Nation hieß: Alles wird gut werden mit diesem Präsidenten. Spätestens jetzt war Amerika wirklich das “Land der unbegrenzten Möglichkeiten”.
Das Beispiel zeigt, dass eine Führungskraft mit der Vorgabe eines gemeinsamen Ziels eine starke Motivation schaffen kann. John F. Kennedy gibt damit auch den Führungskräften in den Unternehmen ein gutes Vorbild.
Die wichtigsten Erkenntnisse zur Motivationswirkung von Zielen:
- Wer will, dass ihm andere folgen, muss ein seinem Handeln erkennen lassen, dass er das Ziel kennt und dass es sich für alle lohnt, mit ihm dieses Ziel zu verfolgen.
- Ein Ziel, das alle begeistert, führt dazu, dass Mitarbeiter aus freien Stücken gerne auf dieses Ziel hinarbeiten.
- Ein verinnerlichtes Ziel führt dazu, dass unser Unterbewusstsein alle unsere Handlungen darauf überprüft , ob sie der Zielerreichung dienen. Wenn das der Fall ist, haben wir volle Energie zur Verfügung.
- Wer kein Ziel hat - wer also letztlich gar nicht weiß, wo er ankommen will, wird nur schwer überhaupt Menschen finden, die ihm folgen wollen. Die wenigen, die ihm folgen, werden stets zögerlich sein.
- Die Erklärung von Unternehmenszielen bewirkt Mitarbeiterinformation und fördert die Motivation. Führungskräfte, die auf Information verzichten, fördern die Spekulation.